{"id":393,"date":"2019-02-24T20:02:23","date_gmt":"2019-02-24T20:02:23","guid":{"rendered":"http:\/\/feuerwehr-burgberg.de\/?page_id=393"},"modified":"2026-04-07T18:46:49","modified_gmt":"2026-04-07T17:46:49","slug":"chronik-aktive","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/feuerwehr-burgberg.de\/?page_id=393","title":{"rendered":"Chronik &#8211; Aktive"},"content":{"rendered":"\n<h2>Was die Protokollb\u00fccher und die \u00e4lteren Leute von der Burgberger Feuerwehr erz\u00e4hlen<\/h2>\n<p>Erlebt, gelesen, geh\u00f6rt und aufgeschrieben von Oberbrandmeister E. Maier, erweitert von Klaus Lehmann und Edgar B\u00e4uerle<br><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-67 aligncenter\" src=\"https:\/\/feuerwehr-burgberg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/burgberg_totalansicht.gif\" alt=\"\" width=\"386\" height=\"247\"><\/p>\n<h3>Vorwort:<\/h3>\n<p>Das kleine Dorf Burgberg, im Raum von Hinter-Villingen, also auf der &#8222;magere Siete&#8220; (so der Volksmund) gelegen, war im Laufe seiner Geschichte noch nie mit Reicht\u00fcmern gesegnet.<br>So ist es kein Wunder, dass schon immer und bis zum heutigen Tage die B\u00fcrger ihre gemeinschaftlichen Einrichtungen zum gro\u00dfen Teil durch Eigenarbeit oder freiwillige Spenden selber erschaffen mussten.<br>Immer nach dem Motto: &#8222;Hilf Dir selbst dann hilft Dir Gott.&#8220;<br>R\u00fcckschauend kann man wohl mit Recht behaupten, der liebe Gott habe oft helfen m\u00fcssen, auch bei der Feuerwehr.<br>Leider muss der Chronist feststellen, dass bei unserer Wehr in der ersten H\u00e4lfte unseres Jahrhunderts nicht gerne geschrieben wurde. Bis zum Jahre 1930 sind keine Vereinsprotokolle vorhanden.<br>Au\u00dferdem wurden im 2. Weltkrieg keinerlei Eintragungen gemacht. Wir sind daher f\u00fcr diese Zeiten auf die Erinnerungen der noch lebenden \u00e4lteren Feuerwehrm\u00e4nner angewiesen.<br>Wohl ist im Gr\u00fcndungsjahr von einem Konrad Reut als Schriftf\u00fchrer die Rede. Aufzeichnungen sind jedoch keine vorhanden.<br>Sehr aufschlussreich sind allerdings die Aktenb\u00e4nde &#8222;Feuerpolizei und Brandsachen&#8220;, die uns in dankenswerter Weise von der Gemeindeverwaltung zur Verf\u00fcgung gestellt wurden.<br>Selbstverst\u00e4ndlich gab es in unserer Wehr, wie \u00fcberall im Leben, H\u00f6hen und Tiefen. Es gab Siege und Niederlagen. Auch von &#8222;Regierungskrisen&#8220; wurde unsere Wehr nicht geschont.<br>Doch Meinungsverschiedenheiten und gelegentlicher \u00c4rger wurden immer rasch \u00fcberwunden. Denn wer andern in Not und Gefahr helfen will, muss das Wort der Kameradschaft \u00fcber alles stellen.<\/p>\n<h3>Chronik<\/h3>\n<p><i>Feuerl\u00f6schen im 19. Jahrhundert<\/i><br>Ein geordnetes und genau geregeltes Feuerl\u00f6schwesen gibt es in unserem Ortsteil bereits urkundlich seit dem Jahre 1840.<br>Die L\u00f6schrotten, wie damals die Vorg\u00e4nger der heutigen Feuerwehren genannt wurden, bestanden aus 9 Mann und wurden von dem damaligen B\u00fcrgermeister Wei\u00dfer bestimmt.<br>Von 1840 bis 1893 wurden alle 2 bis 3 Jahre diese L\u00f6schmannschafen neu aufgestellt. Dies Listen befinden sich noch im Gemeindearchiv.<br>Leider sind keinerlei Hinweise vorhanden, mit welchen Ger\u00e4tschaften diese &#8222;Spritzenm\u00e4nner&#8220; ausger\u00fcstet waren und wie sie das Wasser an die Brandstelle brachten.<br>Sicher mit den legend\u00e4ren ledernen Feuereimern! Die K\u00fcbelspritze mit ihrem D-Schlauch, die noch immer im Spritzenhaus aufgehoben wird stammt sicher aus dieser Zeit.<br>Sie wird auch heute noch in Ehren gehalten.<\/p>\n<h3>Gr\u00fcndung der Freiwilligen Feuerwehr<\/h3>\n<p>Leider sind \u00fcber die Gr\u00fcndung der Wehr selber keinerlei Aufzeichnungen vorhanden.<br>Bekannt ist nur, dass durch eine gro\u00dfherzige Spende des Burgberger B\u00fcrgers Herrn Grenier (wohnhaft im Haus Grenier in der ehemaligen Kinderweide) im Jahre <b>1901<\/b> die Wehr ausger\u00fcstet und eine moderne fahrbare Hand-, Saug- und Druckspritze angeschafft werden konnte.<br>Diese aus bestem Material gefertigte Pumpe war bis zur Anschaffung einer TS 8 im Jahre <b>1943<\/b> das einzige &#8222;L\u00f6schfahrzeug&#8220;. Es darf nicht verschwiegen werden, dass dieselbe auch heute noch einsatzf\u00e4hig ist. Sie wird von unseren Wehrm\u00e4nnern regelm\u00e4\u00dfig gepflegt und gewartet.<br>Die Alarmierung erfolgte durch Trompetensignale und Sturml\u00e4uten des Gl\u00f6ckchens auf dem damaligen Schulhaus.<br>Der Chronart erinnert sich noch gut, wie in seiner Jugend am Vorabend der Proben die Hornisten das Signal &#8222;Hab Acht&#8220; bliesen und am darauffolgenden Abend 15 Minuten vor Beginn der Proben nochmals die M\u00e4nner an ihren Dienst erinnerten. Die Wehr bestand aus dem Herrn Hauptmann, dem Adjutanten, den Obleuten (Gruppenf\u00fchrern) und den Mannschaften .<br>Dieselben waren eingeteilt in: Spritzenmannschaft, Hydrantenmannschaft, Leitermannschaft (gro\u00dfe Leiter) und die Steiger (Hakenleitern). Au\u00dferdem gab es noch die Hilfsmannschaft, genannt &#8222;die Wilden&#8220;. Das waren alles M\u00e4nner im feuerwehrpflichtigen Alter, die nicht der aktiven Wehr angeh\u00f6rten.<br>Dieselben mussten bei den Hauptproben und bei den Br\u00e4nden antreten, um man darf es wohl sagen im Schwei\u00dfe ihres Angesichts, die Pumpe in Gang zu setzen. Wer nicht erschien, wurde mit Strafe von 1,- RM belegt. Ansonsten waren die Hauptproben aber eine sehr beliebte Einrichtung; gab es doch danach ein von der Gemeinde gestiftetes Fass Freibier.<br>Es wird erz\u00e4hlt, dass dabei manchmal so kr\u00e4ftig und lange &#8222;gel\u00f6scht&#8220; wurde, dass die letzten am Sonntagmorgen gewartet haben, um dann, auf Schleichwegen mit dem Helm unter dem Arm, nach Hause zu gehen. Es soll auch vorgekommen sein, dass nach einer Versammlung fast alle M\u00e4nner wegen &#8222;\u00dcbersitzen&#8220; (nat\u00fcrlich in der Wirtschaft) eine Strafe zahlen mussten.<br>Zu unserem Bedauern ist von der Gr\u00fcndung bis zum Jahre 1930 nur ein einziges &#8222;Dokument&#8220; in unseren H\u00e4nden. Dabei handelt es sich um ein Lichtbild, das beim 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der Feuerwehr M\u00f6nchweiler im Jahre 1922 aufgenommen wurde. Es sind K\u00f6nigsfelder und Burgberger Feuerwehrm\u00e4nner.<br>Erkannt werden noch: Simon Obergfell, Wilhelm G\u00f6tz, Mathias und Fritz Obergfell, Andreas Maier, Paul Kachler &#8222;Feuerwehrhauptmann&#8220; von K\u00f6nigsfeld, Gustav Schittenhelm von Burgberg.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/feuerwehr-burgberg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/gruppenfoto_1922.gif\" width=\"400\" height=\"293\"><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">K\u00f6nigsfelder und Burgberger Wehrm\u00e4nner beim 50 j\u00e4hrigen Juil\u00e4um der Feuerwehr M\u00f6nchweiler (1922)<\/p>\n<h3>1927<\/h3>\n<p>In der Nacht vom 6. zum 7. Juli wurde Katastrophenalarm gegeben. Was war geschehen? Ein schweres Gewitter mit Hagelschlag ging\u00fcber unser Dorf und den Raum K\u00f6nigsfeld nieder.<br>Ein Wolkenbruch lie\u00df den Rotwald- und den H\u00f6rnlebach zu rei\u00dfenden Str\u00f6men anschwellen.<br>Die Fluten des Rotwaldbaches rissen beim S\u00e4gewerk Rieger Balken, Bretter und ganze Baumst\u00e4mme mit. An den Br\u00fccken, bei der Hutzelm\u00fchle, am Weiherdamm (zwischen dem Haus Schwarzw\u00e4lder Jakob und Rosel Eichner) und der &#8222;Lindenbr\u00fccke&#8220; stellten sich die H\u00f6lzer quer zum Bachbett, das Heu, das das Wasser von den Wiesen weggesp\u00fclt hatte, dichtete die Zwischenr\u00e4ume fast wasserdicht ab.<br>Die ganze Talsohle war ein gro\u00dfer See. Die Feuerwehrleute, die links des H\u00f6rnlebaches wohnten, konnten nicht zum Spritzenhaus gelangen. Das Hochwasser hatte ihnen den Weg abgeschnitten. Am Morgen des 7. Juli bot sich dann ein trauriges Bild: die Felder und G\u00e4rten waren vom Hagel zerschlagen, die Ernte war vernichtet.<br>\u00dcberall lagen taubeneiergro\u00dfe Hagelk\u00f6rner, die Br\u00fccke bei der Hutzelm\u00fchle drohte einzust\u00fcrzen. Die Weiherdammbr\u00fccke sowie die &#8222;Lindenbr\u00fccke&#8220; hatten dem Druck der angestauten Wassermassen nicht mehr standhalten k\u00f6nnen und wurden einfach weggerissen.<br>F\u00fcr uns Buben war der Tag nat\u00fcrlich ein besonderes Ereignis: durften wir doch mit Br\u00fch- und Waschzubern in der &#8222;gro\u00dfen Wiese&#8220; herumpaddeln und dem Hutzelm\u00fcller sein weggeschwemmtes Brennholz einsammeln. Als Belohnung gab es nachher von der Hutzelm\u00fcllerin ein gro\u00dfes &#8222;Mussbrot&#8220;.<\/p>\n<h3>1932\/33<\/h3>\n<p>Die Weltwirtschaftskrise und damit verbundene Arbeitslosigkeit gingen finanziell auch nicht an der Feuerwehr vorbei. So berichtet das Protokoll,dass im Jahre <b>1932<\/b> infolge der Notlage kein Beitrag erhoben werden konnte. In den Jahren vorher war der Jahresbeitrag auf 0,50 RM festgesetzt.<br>Trotzdem konnte der Kassenwart bei der Generalversammlung den stolzen Kassenbestand von 57,05 RM vorweisen. Das war damals eine beachtlicheSumme. <b>1933<\/b> wurde dann der Beitrag auf 0,20 RM festgesetzt.<br>Die sogenannte &#8222;Kampfzeit&#8220; und die darauffolgende &#8222;Macht\u00fcbernahme&#8220; durch die Nationalsozialisten ber\u00fchrte unsere Feuerwehr nicht. Wohl gab es in unserer Gemeinde auch zwei politische Gruppen, die einen tendierten nach links, die andere Gruppe nach rechts. \u00dcber eines war man sich aber einig: Parteipolitik hatte in der Feuerwehr nichts zu suchen.<\/p>\n<h3>1934<\/h3>\n<p>Am 21. Mai <b>1934<\/b> trat der langj\u00e4hrige Kommandant Jakob M\u00fcller vons einem Amt zur\u00fcck. Bereits am 25. Mai wurde Fritz Obergfell vom &#8222;Kreisfeuerwehrvorsitzenden&#8220; (der Name wurde im Protokoll nicht genannt) zum &#8222;Feuerwehrhauptmann&#8220;ernannt.<br>Der 18. November <b>1934<\/b> brachte f\u00fcr viele B\u00fcrger den langersehnten Tag, an dem die neue Wasserleitung eingeweiht werden konnte. Die B\u00fcrger, die auf den H\u00f6hen ihre H\u00e4user hatten, bezeichneten diesen Tag als den sch\u00f6nsten Feiertag ihres Lebens.<br>Selbstredend wollte bei diesem Fest die Feuerwehr auch zeigen, welchen Vorteil diese Einrichtung f\u00fcr das Feuerl\u00f6schwesen mit sich bringt. Bei einer gro\u00dfen Feuerwehrprobe sollten die neuen Hydranten in Betrieb genommen werden. Doch, oh Schreck! DasWasser, das aus den Strahlrohren spr\u00fchen sollte, war nur ein kleines Rinnsal.<br>Ein Spa\u00dfvogel (oder war es Geh\u00e4ssigkeit?) hatte in der Nacht den Sp\u00fclschieber bei der S\u00e4gem\u00fchle aufgedreht, und der Hochbeh\u00e4lterwar leergelaufen.<br>Im selben Jahr berichtet das Protokollbuch \u00fcber einen &#8222;Feuerschutztag&#8220; bei dem von einer Schau\u00fcbung mit anschlie\u00dfendem Tanzvergn\u00fcgen die Rede ist.<\/p>\n<h3>1935<\/h3>\n<p>Im Jahre <b>1935<\/b> nahm die Burgberger Wehr am 32. Landesfeuerwehrtag in Villingen teil.<br>Au\u00dferdemwurde das 50-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um der Neuhausener Kameraden besucht.<\/p>\n<h3>1936<\/h3>\n<p>Mit ihrem 50. Jubelfest, am 14. Juni 1936 hatten die Kameraden der K\u00f6nigsfelder Nachbarwehr anscheinend Pech. Es wird berichtet, dass diese Veranstaltung buchst\u00e4blich ins Wasser fiel; es habe den ganzen Tag geregnet.<br>Im selben Jahr gab es in der Wehr auch eine &#8222;Regierungskrise&#8220;. Am 21. Oktober hat Fritz Obergfell den Kreisfeuerwehrf\u00fchrer Wehrle aus Furtwangen gebeten, ihn von seinem Amt zu entbinden. Einige Feuerwehrm\u00e4nner haben sich abgemeldet.<br>Allerdings dauerten diese Unstimmigkeiten nicht lange. Kreisfeuerwehrf\u00fchrer Wehrle bat den langj\u00e4hrigen Hauptmann Jakob M\u00fcller, das Amt wieder zu \u00fcbernehmen; die M\u00e4nner, die sich abgemeldet hatten, waren bereit, wieder mitzumachen und der Frieden war wieder hergestellt.<br>Ab <b>1936<\/b> sind leider keine Protokolle mehr vorhanden. Nachforschungen ergaben, dass sehr wohl auch weiterhin von den Versammlungen und Proben Aufzeichnungen gemacht wurden. Am Ende des 3. Reiches war man aber der Ansicht, dass der letzte Satz, der immer lautete: &#8222;Mit einem dreifachen Sieg Heil auf den F\u00fchrer Adolf Hitler&#8220;, nicht unbedingt der Nachwelt erhalten bleiben sollte.<br>Deshalb wurden die Aufzeichnungen <b>1945<\/b>beim Einmarsch der Franzosen verbrannt.<br>Aus diesem Grunde ist auch nichts \u00fcber die Geschehnisse des 2. Weltkrieges aktenkundig. Es steht lediglich fest, dass keinerlei Br\u00e4nde oder kriegerische Vorkommnisse den Einsatz der Feuerwehr erforderlich gemacht hatten.<br>Bedingt durch die Einberufung der M\u00e4nner zum Kriegsdienst, musste die Wehrf\u00fchrung im Jahre <b>1944<\/b> auch Frauen zum Feuerwehrdienst heranziehen. Wie der verstorbene Ehrenkommandant Jakob M\u00fcller beim 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4umberichtet, haben ihm die Proben mit den M\u00e4dchen gro\u00dfen Spa\u00df gemacht.<br>Eine B\u00fcrgerin hat uns erz\u00e4hlt: &#8222;Wir mussten wie die Soldaten antreten, auf Kommando stillstehen und mit Leitern auf dem R\u00fccken zur S\u00e4gem\u00fchle marschieren (nat\u00fcrlich im Gleichschritt), um dann mit Hilfe von Leitern die W\u00e4nde hochzuklettern.&#8220; In dieser Zeit fiel auch die Anschaffung der ersten Motorspritze, einer TS 8. Angetrieben wurde dieselbe mit einem belgischen &#8222;Breuer&#8220;-Zweitakt-Motor mit Wasserk\u00fchlung.<\/p>\n<h3>1945<\/h3>\n<p>Am 20. April <b>1945<\/b> gegen 16 Uhr endete f\u00fcr Burgberg der 2. Weltkrieg und das &#8222;Tausendj\u00e4hrige Reich&#8220;. Die Panzerspitzen der franz\u00f6sischen Streitkr\u00e4fte rollten durch unseren Ort in Richtung Villingen. Dank der F\u00fcrsprache von Monsieur Edmond Macaine, eines franz\u00f6sischen Feldwebels, der f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit seiner Kriegsgefangenschaft in Burgberg als landwirtschaftlicher Arbeiter stationiert war, kam es zu keinerlei \u00dcbergriffen und Pl\u00fcnderungen.<br>Alle m\u00e4nnlichen B\u00fcrger, die nicht bei der Wehrmacht waren, konnten zu Hause bleiben. Nach dem verlorenen Krieg ging man bereits im Juni <b>1945<\/b> daran, den noch im Krieg gefassten Plan, einen neuen Spritzenschuppen zu bauen, zu verwirklichen.<br>Der bisherige wurde das Lager der Ein- und Verkaufsgenossenschaft gebraucht. Der Chronist erinnert sich noch, wie er in Vertretung seines Vaters bei diesem Bau unter Anleitung von Zach\u00e4us Walter und Burkhard J\u00e4ger &#8222;Handlanger&#8220; machte.<br>Selbstredend waren die Arbeitsleistungen unentgeltlich. Freibier wurde auch keines gespendet! Es gab in dieser Zeit \u00fcberhaupt kein Bier. Nur der Gastwirt Gustav Schittenhelm brachte ab und zu ein selbstgebranntes Schn\u00e4pschen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-66 \" src=\"https:\/\/feuerwehr-burgberg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/alte_pumpe_ausschnitt.gif\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"257\"><\/p>\n<h3>1946<\/h3>\n<p>Die eigentliche Stunde Null war f\u00fcr die Feuerwehr allerdings erst am 4.Mai <b>1946<\/b>.<br>An diesem Tag war die erste Feuerwehrprobe nach dem Krieg. Es erschienen etwa 45 M\u00e4nner, ein ganzer Teil davon waren heimgekehrte Soldaten, die sich f\u00fcr den Dienst in der Wehr zur Verf\u00fcgung stellten.<br>Unter Leitung von B\u00fcrgermeister Christian M\u00fcller wurde auf demokratische Art die Wehrf\u00fchrung gew\u00e4hlt. Wehrf\u00fchrer wurde Wilhelm G\u00f6tz, sein Stellvertreter Emil Maier.<br><b>1947<\/b> ordnete die franz\u00f6sische Besatzungsmacht an, dass Burgberg nur noch neun Feuerwehrleute haben darf. Kommandant G\u00f6tz hatte nun die undankbare Aufgabe, die restlichen M\u00e4nner nach Hause zuschicken.<br>Im selben Jahr begann dann die sogenannte &#8222;Entnazifizierung&#8220;, das hei\u00dft: alle M\u00e4nner, die irgendwie einmal einer nationalsozialistischen Organisation angeh\u00f6rt hatten, wurden &#8222;unehrenhaft&#8220; aus der Feuerwehr ausgeschlossen.<br>Da von den verbliebenen neun Mann noch einige unter diesen Ausschluss fielen, hatten wir nun \u00fcberhaupt keine Feuerwehr mehr. Doch der damalige Landrat wusste sich zu helfen: Auf Vorschlag des Kommandanten wurden einfach 9 Mann zur Feuerwehr &#8222;dienstverpflichtet&#8220;.<br>Das Kuriosum dabei war, dass die Ausgeschlossenen nun wieder verpflichtet wurden. Zu diesen geh\u00f6rt auch der Schreiber dieser Zeilen.<\/p>\n<h3>1949<\/h3>\n<p>Im Jahre <b>1949<\/b> gab es im Gemeinderat mit W. G\u00f6tz Meinungsverschiedenheiten, daher legte er am 5. August sein Amt als Kommandant nieder. Anl\u00e4sslich einer au\u00dferordentlichen Versammlung am 31.August wurden dann Emil Maier als Wehrf\u00fchrer und Fritz Kubas als Stellvertreter gew\u00e4hlt.<\/p>\n<h3>1951<\/h3>\n<p>Das Jubil\u00e4umsjahr <b>1951<\/b> begann mit dem Besuch des 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums der Feuerwehr Nussbach, wobei die Burgberger zum ersten Mal bei Wettk\u00e4mpfen teilnahmen. Die Motorspritze und die Schl\u00e4uche wurden in einem PKW-Anh\u00e4nger und die Wettk\u00e4mpfer mit Motorr\u00e4dern zum Wettkampfort bef\u00f6rdert.<br>Beim Wettkampf selbst sprang unsere alte Motorspritze zum allgemeinen Erstaunen sofort an. Doch ein Mann am Strahlrohr war dar\u00fcber so verbl\u00fcfft, dass er ganz verga\u00df, den Wasserstrahl auf die Fallklappe zu richten.<br>Dadurch gingen nat\u00fcrlich wertvolle Sekunden verloren. Bei der Siegerehrung waren wir sehr erstaunt, dass wir trotzdem nicht zu den Letzten geh\u00f6rten.<br><b>Das 50-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um am 14. und 15. Juli 1951 <\/b><br>Mitten in den Festvorbereitungen erreichte uns am Freitagabend ein Hilferuf aus dem Nachbarort Weiler. Ein Blitzschlag hatte das Anwesen des Zimmermeisters Willi Wei\u00dfer in Brand gesetzt.<br>Da die meisten Feuerwehrm\u00e4nner bereits mit den Aufbauarbeiten auf dem Festplatz besch\u00e4ftigt waren, traf die Wehr verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schnell am Brandplatz ein und konnte als Verst\u00e4rkerpumpe bei der L\u00f6schwasserf\u00f6rderung eingesetzt werden.<br>Zum Gl\u00fcck hatten die M\u00e4nner, die nicht bei der Feuerwehr waren, den Aufbau des Festplatzes fortgesetzt, so dass am Samstag Abend das Festbankett p\u00fcnktlich beginnen konnte.<br>Als Ehreng\u00e4ste konnten u.a. begr\u00fc\u00dft werden: Oberregierungsrat Bergmann, Kreisbrandmeister G\u00f6rlacher, Stadtbrandmeister Jordan Senior, alle Villinger. Kreisbrandmeister G\u00f6rlacher konnte an diesem Abend 5 Goldene und 28 Silberne Ehrenzeichen an langj\u00e4hrige Feuerwehrm\u00e4nner \u00fcberreichen.<br>Au\u00dferdem konnte der Kommandant den langj\u00e4hrigen &#8222;Hauptmann&#8220; und Gr\u00fcndungsmitglied Jakob M\u00fcller zum Ehrenkommandanten und die Gr\u00fcndungsmitglieder Christian M\u00fcller, Christian Wei\u00dfer, Johann Maier und Mathias Schremm zu Ehrenmitgliedern ernennen.<br>Als Festmusik spielte der Musikverein Buchenberg. Wir freuen uns deshalb besonders, dass dieselbe Musik auch beim 75. Jubelfest sich bereit erkl\u00e4rt hat, als Festkapelle mitzuwirken.<br>Der Sonntagmorgen war den Wettk\u00e4mpfen vorbehalten. Etwa 10 Wehren der Nachbarorte beteiligten sich daran. Leider sind \u00fcber die Reihenfolge der Wettkampfergebnisse keine Aufzeichnungen vorhanden.<br>Da zu dieser Zeit noch keine Leistungsspangen verliehen wurden, bestanden die Preise aus Getr\u00e4nken, Wurstk\u00f6rben und Uniformteilen.<br>Lebhaftes Treiben herrschte auf dem Festplatz bei den Wettk\u00e4mpfen. Bei strahlendem Sonnenschein setzte sich am Sonntagnachmittag der Festzug in Bewegung. Alle Nachbarwehren, 12 an der Zahl, beteiligen sich daran.<br>Viel bewundert wurden auch die 6 &#8222;Schappelmaidle&#8220;, die den Festzug anf\u00fchrten.<br>Als besondere Attraktion f\u00fchrte dann eine Sch\u00fclerfeuerwehr einen L\u00f6schangriff vor.<br>Nach dieser gelungenen Vorf\u00fchrung unserer Buben, richteten die Gastgeber ihre Blicke immer sorgenvoller zum Himmel. Schwarze Regenwolken zogen am Horizont herauf. Und tats\u00e4chlich gegen 17 Uhr gab der Wettergott das Kommando &#8222;Wasser marsch&#8220;!<br>In wenigen Minuten hatten sich die G\u00e4ste in die nahen Gastwirtschaften gefl\u00fcchtet. Das Fest war aus. Da die Wehr zu dieser Zeit noch keine Kameradschaftskasse hatte, waren es doch knapp 800,- DM, die der Gemeindekasse \u00fcbergeben werden konnten.<\/p>\n<h3>1954<\/h3>\n<p>Nach 1951 gab es nun wieder ein &#8222;Tief&#8220; in der Feuerwehr. 1954 war die Mannschaftsst\u00e4rke noch ganze 14 M\u00e4nnlein, so dass sich B\u00fcrgermeister Hettich gezwungen sah, alle M\u00e4nner im feuerwehrpflichtigen Alter in das Rathaus zu einer Besprechung zu laden.<br>Es wurde dort bekannt gegeben, dass der Gemeinderat beschlossen habe, die Feuerwehr-Schutzabgabe drastisch zu erh\u00f6hen. Und siehe da, pl\u00f6tzlich war die Wehr auf die stolze Zahl von 45 M\u00e4nnern angewachsen.<br>In diesem Jahr wurde nun auch der l\u00e4ngst gew\u00fcnschte Schlauchtrockenturm gebaut.<br>Im selben Jahr wurde auch eine Kameradschaftskasse eingerichtet. Der Anfangsbestand betrug 8,80 DM.<\/p>\n<h3>1958<\/h3>\n<p>Der 3. Januar 1958 bescherte uns dann endlich die dringend notwendige neue Motorspritze. Am 31. Mai wurde dieselbe durch die Herren Oberregierungsrat Kaiser und Kreisbrandmeister G\u00f6rlacher offiziell der Wehr \u00fcbergeben.<br>Anschlie\u00dfend wurden Ehrenzeichen verliehen und der Kommandant zum Oberbrandmeister bef\u00f6rdert.<\/p>\n<h3>1959<\/h3>\n<p>DasJahr 1959 berichtet nun von einer Fastnachtsveranstaltung und einem Waldfest, das allerdings wegen Regen verschoben werden musste. Am 25.Oktober wurde zum ersten Mal ein Ausflug unternommen.<br>Diese Ausfl\u00fcge sind seither zum festen Bestandteil des Jahresprogramms geworden. Sie dauerten je nach Wunsch der M\u00e4nner ein, zwei, einmal sogar drei Tage. Die Ziele waren: der Schwarzwald, die Schweiz, \u00d6sterreich unddas Rheinland bis Koblenz.<\/p>\n<h3>1960<\/h3>\n<p>Das Jahr 1960 begann mit einem Kurs in Erster Hilfe. Die Ausbilder kamen von Bad D\u00fcrrheim. Die Pr\u00fcfung und der Abschluss dauerten bis in den fr\u00fchen Morgen.<br>\u00dcber das Feuerwehrfest in Neuhausen am 16. Juli berichtet das Protokollbuch: &#8222;Bei Fassbier und Bombenstimmung konnten wir Burgberger souver\u00e4n unsere Ma\u00dfkr\u00fcge heben und die am Nachbartisch gierigen Auges hausende Nachbarwehr Weiler sehen.<br>Die nach dem k\u00f6stlichen Nass lechzenden Weilermer wussten mit ihrem Fass nichts besseres anzufangen, als dessen nicht ganz kleinen Inhalt, trotz Hemds\u00e4rmel und drei Ersatzhahnen beim Anstechen, den armen K\u00f6nigsfeldern hinter den Kittelkragen zu spritzen.<br>Unsere Kameraden von der Motorspritze (Wettkampfgruppe) konnten den &#8222;1.Platz von hinten&#8220; erk\u00e4mpfen, daf\u00fcr winkte ihnen ein Preis in Form einer Torte und einer kleinen Speckseite sowie eine der sch\u00f6nsten Festdamen.<\/p>\n<h3>1961<\/h3>\n<p>Von einem Waldfest in &#8222;obere M\u00fcllers&#8220; W\u00e4ldle am 27. und 28. Mai <b>1961<\/b> wird berichtet, dass dam Sonntagabend der Schnee 25 cm hoch auf den verlassenen Tischen lag. Die entt\u00e4uschten Feuerwehrm\u00e4nner sangen auf dem Heimweg das Kinderlied: &#8222;Ah, ah, ah, der Winter der ist da !&#8220; .<br>Der Kommandant gab seinen M\u00e4nnern den Rat: &#8222;Lerne ertragen, ohne zuklagen&#8220;. Dreimal ist auch von Fastnachtsveranstaltungen die Rede, die immer gelungen waren.<br>Da der Besuch aber von Jahr zu Jahr nachlie\u00df, so dass die Einnahmen die Unkosten nicht deckten, kamen die Verantwortlichen zu dem Schluss, dass Burgberg doch nicht der richtige Ort f\u00fcr solche Veranstaltungen sei.<br>Das Protokollbuch: &#8222;Am Morgen kam dann zum Katzenjammer auch nochder Kassenjammer&#8220;.<\/p>\n<h3>1963<\/h3>\n<p><b>1963<\/b>wurde bei der Generalversammlung der junge Kamerad Hans-Werner Weisser zum Stellvertretenden Kommandanten gew\u00e4hlt. Er hat im Jahr zuvor die Feuerwehrschule in Bruchsal besucht.<br>In der Nacht vom 6. auf den 7. April hatte die Wehr, nach beinahe 3 Jahrzehnten, den ersten Ernstfall zu verzeichnen. Durch Versagen eines \u00d6lofens brach im neu erbauten, noch nicht bewohnten Bungalow des Gastwirts Otto Schittenhelm ein Brand aus.<br>Als das Feuer bemerkt wurde, hatte es in dem Holzhaus schon Ausma\u00dfe angenommen, dass nichts mehr zu retten war. Zu allem Ungl\u00fcck ist auch noch die Motorspritze durch einen Pumpendefekt ausgefallen.<br>Nach einem Telephongespr\u00e4ch mit unserer Nachbarwehr K\u00f6nigsfeld ist dann der damalige Kommandant K\u00f6nig mit seinen Maschinisten mit ihrem L\u00f6schfahrzeug angefahren, sodass die L\u00f6scharbeiten ihren Fortgang nehmen konnten.<\/p>\n<h3>1964<\/h3>\n<p>Die Freiwillige Feuerwehr Fischbach feierte <b>1964<\/b> ihr 75-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Selbstverst\u00e4ndlich beteiligten sich auch unsere M\u00e4nner recht intensiv daran. Bei den Wettk\u00e4mpfen konnte eine Gruppe unter F\u00fchrung von Hans-Werner Weisser das Leistungsabzeichen in Bronze erwerben.<br>Beim Festbankett konnte der Burgberger Kommandant in einer humorvollen Ansprache den Fischbachern einen gro\u00dfen Brotlaib und eine gro\u00dfe Wurst \u00fcberreichen.<br>Der Grund f\u00fcr dieses ungew\u00f6hnliche Geschenk war folgender: Im Scherz behaupteten die Fischbacher (insbesondere Kommandant Wei\u00dfer) seit einigen Jahren, die Burgberger seinen nur deshalb so reich geworden, weil sie fr\u00fcher den &#8222;Handwerksburschen&#8220; das Brot, das diese in Fischbach erbettelt h\u00e4tten, wieder abgenommen h\u00e4tten.<br>Und deshalb brachte die Burgberger Feuerwehr dieses und die Wurst als Zinsen bei diesem Festbankett wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>1965<\/h3>\n<p>Selbstredend mussten wir den beiden anderen Nachbarwehren bei ihrem Jubil\u00e4um auch ein originelles Geschenk \u00fcberreichen. So beim 25. Jubelfest der Kameraden in Weiler am 24. und 25. Juli <b>1965<\/b>.<br>Da die Weilermer einen Nachtfalter (bei uns &#8222;M\u00fcller&#8220; genannt) &#8222;Burgberger&#8220; nennen, haben wir ihnen zwei Exemplare, selbstverst\u00e4ndlich unter Glas, \u00fcberreicht. Sie h\u00e4ngen heute noch in der &#8222;Krone&#8220; \u00fcber dem Stammtisch.<br>Die Kameraden von Erdmannsweiler erhielten bei ihrem 25. Jubil\u00e4um eine &#8222;Weiberfalle&#8220;. Die Ortschaft hat zwar seit eh und je einen Ortsteil mit dem Namen &#8222;Weiberfalle&#8220; doch eine richtige Falle haben sie erstseit ihrem Jubelfest.<br><b>1965<\/b>bei den Wettk\u00e4mpfen in Obereschach konnten sich unsere Wettkampfgruppenerstmals an die Spitze aller teilnehmenden Wehren setzen. Die Gruppe der Oberstufe unter F\u00fchrung von Gruppenf\u00fchrer Hans Hettich konnte den ersten Platz und die Gruppe der Sonderstufe unter dem Kommando des Stellvertretenden Kommandanten Hans-Werner Weisser den zweiten Platz erk\u00e4mpfen.<br>Gro\u00df wardie Freude \u00fcber den Sieg!<\/p>\n<h3>1966<\/h3>\n<p><b>1966<\/b> konnten die Wettkampferfolge des Vorjahres fortgesetzt werden. Beim Feuerwehrfest am 11. Juni in Brigach konnte die Gruppe von Adolf M\u00fcller wiederum als kreisbeste Gruppe den Wettkampfplatz verlassen.<br>Da am selben Tag in Burgberg das neue Schulhaus eingeweiht wurde, konnte das Ergebnis noch w\u00e4hrend der Einweihungsfeierlichkeiten bekannt gegeben werden. Die Freude und der Jubel der Burgberger waren nat\u00fcrlich gro\u00df.<\/p>\n<h3>1971<\/h3>\n<p>Seit langem war es schon der Wunsch des Kommandanten, innerhalb der Wehr eine Musikkapelle oder gar einen Spielmannszug zu gr\u00fcnden. Im Jahre<b>1971<\/b> wurde dann der Spielmannszug mit anf\u00e4nglichen Schwierigkeiten aus der Taufe gehoben.<\/p>\n<h3>1967<\/h3>\n<p>Mittlerweile war es nun schon zur Tradition geworden, dass die Wehren von Weiler, Fischbach, Erdmannsweiler und das Rote Kreuz von Fischbach bei den jeweiligen Sommerfesten eine L\u00f6schvorf\u00fchrung veranstalteten.<br>So auch im Jahre 1967 bei unserem Sommerfest. Dabei beteiligte sich auch eine Jugendgruppe von Burgberg mit einer lustigen Brandbek\u00e4mpfung.<br>Im Herbst dieses Jahres f\u00fchrten die Kameraden vom DRK Fischbach einen Kursus f\u00fcr Erste Hilfe mit unseren Feuerwehrm\u00e4nnern durch. Der Abschluss dieses Lehrganges wurde im Caf\u00e9 &#8222;Nonnenm\u00fchle&#8220; gefeiert. Bei dieser Gelegenheit konnte der Kreisbrandmeister Hog dem Oberl\u00f6schmeister Wilhelm Maier das Feuerwehrabzeichen in Gold f\u00fcr 40-j\u00e4hrige Dienste in der Feiwilligen Feuerwehr \u00fcberreichen.<br>Am selben Tag wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.<\/p>\n<h3>1969-1972<\/h3>\n<p><b>1969<\/b> berichtet das Protokollbuch von einer Schau\u00fcbung in Erdmannsweiler, bei dem auch unsere Wehr mit wirkte. Das Protokoll w\u00f6rtlich: &#8222;Trotz guter Vorbereitung fiel die Schau aus, weil das Wichtigste, f\u00fcr gen\u00fcgend Wasser zu sorgen, vergessen wurde.<br>Das Rinnsal an der Zapfstelle war so d\u00fcnn, dass es auf seinem Weg zum Strahlrohr verdunstete. Allerdings der Bierhahn im Festzelt hatte keinerlei Schwierigkeiten.&#8220;<br>Bei der Generalversammlung wurde die Anschaffung der Musikinstrumente f\u00fcr den Spielmannszug beschlossen.<br>Unser langj\u00e4hriger B\u00fcrgermeister Andreas Hettich legte mit Ablauf des Jahres <b>1969<\/b> sein Amt als B\u00fcrgermeister nieder. Bei der feierlichen Verabschiedung wurde er aufgrund seiner Verdienste f\u00fcr das Feuerl\u00f6schwesen zum Ehrenmitglied der Feuerwehr ernannt.<br>Sein Nachfolger, Herr Schneider, bem\u00fchte sich nun um die Anschaffung eines L\u00f6schfahrzeuges LF 8.<br>Sein Wunsch war f\u00fcr alle 3 Gemeinden seines Dienstbezirkes, n\u00e4mlich Fischbach, Erdmannsweiler und Burgberg, Fahrzeuge des gleichen Fabrikates zu kaufen.<br>Doch hier konnten die Gemeinder\u00e4te und Wehren nicht unter einen Hut gebracht werden. Wir Burgberger entschieden uns dann f\u00fcr einen &#8222;Opel&#8220; und f\u00fcr die Best\u00fcckung der Firma Ziegler.<br>Braucht kaum erw\u00e4hnt zu werden, dass die Freude bei den Feuerwehrm\u00e4nnern \u00fcber die Anschaffung gro\u00df war, doch schon bald stellte sich n\u00e4mlich heraus, dass das alte Spritzenhaus f\u00fcr das bestellte Fahrzeug zu klein war.<br>Was tun? Die Gemeindekasse war leer. Kurz entschlossen entschieden sich die Wehrm\u00e4nner in Eigenarbeit ein neues, massives Ger\u00e4tehaus zu bauen. Gesagt, getan. Am Fastnachtsmontag <b>1971<\/b> wurde mit den Erdarbeiten begonnen.<br>Die M\u00e4nner leisteten insgesamt 2076 Arbeitsstunden ohne jede Bezahlung, auch Nichtfeuerwehrleute wie Edgar Borowski und Alfons Fr\u00f6hle haben als Baufachleute zum Gelingendes Neubaues mitgewirkt.<br>Bereits im Sp\u00e4tsommer desselben Jahres konnte das Richtfest gefeiert werden.<br>Bereits Ende Juni konnte das neue L\u00f6schfahrzeug in Giengen an der Brenz abgeholt werden. In dankenswerter Weise waren die Kameraden aus Dauchingen bereit, das Fahrzeug bis zur Fertigstellung des Ger\u00e4tehauses in ihren R\u00e4umen unterzustellen.<br>Mit Ablauf des Jahres 1971 war die Dienstzeit des Kommandanten Emil Maier abgelaufen.<br>Da er sich nicht mehr zur Wahl stellte, wurde sein bisheriger Stellvertreter, Oberl\u00f6schmeister Hans-Werner Weisser, zum neuen Kommandanten gew\u00e4hlt. Sein Stellvertreter wurde Wilhelm Rapp.<\/p>\n<h3>1972-1976<\/h3>\n<p>Am 29. Januar 1972 \u00fcbergab anl\u00e4sslich einer Feierstunde im Rathaussaal Emil Maier sein Amt, das er 23 Jahre inne hatte, seinem gew\u00e4hlten Nachfolger.<br>Als Anerkennung f\u00fcr seine geleistete Arbeit wurde er zum Ehrenkommandanten ernannt.<br>Kommandant Weisser organisierte in den folgenden Jahren jeden Sommer eine Wanderung, die nicht nur bei den Feuerwehrm\u00e4nnern, sondern auch bei der gesamten Bev\u00f6lkerung gro\u00dfen Anklang fand.<br>Die obligatorischen Jahresausfl\u00fcge wurden nicht nur fortgesetzt, sondern auf zwei und sogardrei Tage ausgedehnt.<br>Kreisbrandmeister Hog konnte am 6. Oktober <b>1972<\/b> und am 3. Januar 1975 insgesamt 8 M\u00e4nnern das Feuerwehrabzeichen in Silber \u00fcberreichen. Infolge der Gemeindereform endete am 25. August 1975 die Selbstst\u00e4ndigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Burgberg; von diesem Tage an ist sie eine Teilortswehr der Freiwilligen Feuerwehr K\u00f6nigsfeld.<br>Bei der am obigen Tag stattgefundenen Generalversammlung der Gesamtwehr wurden Peter Pfeffinger als Kommandant und Hans-Peter Rapp als dessen Stellvertreter gew\u00e4hlt. Die Teilortswehren verwalten sich jedoch wie bisher selbst.<br>\u00dcber die Pfingstfeiertage <b>1976<\/b> feierten die Burgberger den 75.Geburtstag ihrer Feuerwehr. Das Festzelt wurde bei str\u00f6mendem Regen am &#8222;Hochwald&#8220; aufgebaut. Beim Festbankett am Freitagabend \u00fcberreichte der Festpr\u00e4sident, Herr B\u00fcrgermeister Ziegler, der Wehr eine neue TS8 als Jubil\u00e4umsgeschenk.<br>H\u00f6hepunkt des Abends war der &#8222;Gro\u00dfe Zapfenstreich&#8220;, gespielt vom Spielmannszug Burgberg und der Trachtenkapelle Buchenberg. Den Choral sang der gemischte Chor aus Mariazell und Burgberg.<br>Die Kommandos gab Ehrenkommandant Emil Maier. Ein langer Festzug bewegte sich am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein Richtung Festplatz. Ein bunter Abend mit Hansel Kr\u00f6nauer, Fax dem Musikclown, Heinz Gerwin als Conferencier und den Neckartaler Musikanten brachten der Burgberger Feuerwehr ein volles Festzelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/feuerwehr-burgberg.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/gruppenfoto_fw_1976.gif\" width=\"400\" height=\"288\">&nbsp;Feuerwehr Burgberg 1976 anl\u00e4sslich des 75 j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums<\/p>\n<h3>1977<\/h3>\n<p>Feueralarm gab es am 10. September <b>1977<\/b> um 13.30 Uhr. Durch Unachtsamkeit bei Schwei\u00dfarbeiten war der ehemalige Stall des Gasthauses &#8222;Zur Linde&#8220;in Brand geraten.<br>Die meisten Feuerwehrm\u00e4nner waren ausw\u00e4rts bei der Arbeit, so mussten die Kameraden aus K\u00f6nigsfeld und die dortige Jugendfeuerwehr zu Hilfe gerufen werden.<br>In der Jahreshauptversammlung am 07.Januar <b>1977<\/b> wurde Karlhans Baumstark zum Dank f\u00fcr seine Verdienste um die Feuerwehr Burgberg zum Ehrenfeuerwehrmann ernannt.<br>Herr Baumstark \u00fcbergab bei diesem Anlass der Jugendfeuerwehr ein Tischfussballspiel als Geschenk.<br>Auf Einladung von Herrn Baumstark fuhr der Spielmannszug zusammen mit der Jugendfeuerwehr zum ersten Mal nach Jenesien in S\u00fcdtirol.<\/p>\n<h3>1979<\/h3>\n<p>Vom 29. Juni bis 30. Juni <b>1979<\/b> feierte der Spielmannszug und die Jugendfeuerwehr ihr 10 j\u00e4hriges Bestehen (siehe Bericht des Spielmannszuges).<br>Eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Jenesien konnten die Burgberger bei der Hauptprobe am 26. Oktober <b>1979<\/b> begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<h3>1980<\/h3>\n<p>Bei einem schweren Verkehrsunfall am 31. Oktober <b>1980<\/b> musste die Feuerwehr Aufr\u00e4umungsarbeiten \u00fcbernehmen. Einen weiteren Alarm gabes noch kurz vor Jahresende. Im Rahmen einer Landeskatastrophen\u00fcbung wurde der Absturz eines Flugzeuges simuliert.<br>Die Burgberger Feuerwehr hatte die Aufgabe, das \u00dcbergreifen des Feuers auf die umliegenden H\u00e4user zu verhindern.<\/p>\n<h3>1981<\/h3>\n<p><b>1981<\/b> lief die Amtszeit von Hans Werner Wei\u00dfer als Abteilungskommandant aus. Hans Werner Wei\u00dfer stellte sich nicht mehr zur Wahl. Der bisherige Stellvertreter, Willi Rapp, wurde einstimmig zum Nachfolger gew\u00e4hlt. Adolf M\u00fcller wurde ebenfalls einstimmig zum stellvertretenden Kommandanten gew\u00e4hlt.<br>Im Rahmen einer Feierstunde im Ger\u00e4tehaus wurde Hans Werner Wei\u00dfer am 25. Februar 1982 verabschiedet und die Nachfolger in ihre \u00c4mter eingef\u00fchrt.<\/p>\n<h3>1982<\/h3>\n<p>Am 14. August <b>1982<\/b> konnten gleich zwei Gruppen der Feiwilligen Feuerwehr Burgberg in Furtwangen das Leistungsabzeichen in Gold erringen.<br>Unsere Feuerwehrkameraden aus Jenesien erwarteten wir am 25. September 1982 zu einem Gegenbesuch.<br>Mit dem Austausch von Partnerschaftsurkunden wurde eine mehrj\u00e4hrige Freundschaft besiegelt und geb\u00fchrend gefeiert.<\/p>\n<h3>1984<\/h3>\n<p>Nach einer Geburtstagsfeier beim Ehrenkommandanten und einer Verlobungsfeier eines Feuerwehrkameraden wurden die Feuerwehrleute in der Nacht vom 21. Juli auf den 22. Juli <b>1984<\/b> durch die Sirene aus ihrem kurzen Schlaf gerissen.<br>Im Gasthaus &#8222;Nonnenm\u00fchle&#8220; war im Erdgeschoss ein Brand ausgebrochen. Das dort gelagerte Heu und Stroh bot dem Feuer reichlich Nahrung und es entwickelte gro\u00dfe Rauchwolken.<br>Mit Hilfe des R\u00fcstwagens der Kameraden aus St. Georgen konnte ein \u00dcbergreifen des Feuers auf die oberen Stockwerke verhindert werden. Die Brandursache wurde niegenau gekl\u00e4rt.<br>Um 02.10 Uhr nachts am 02. M\u00e4rz <b>1985<\/b> riss das Heulen der Sirenedie Einwohner von Burgberg aus dem Schlaf. Das alte Doppelhaus Wei\u00dfer- Hackenjos stand in Flammen. Zusammen mit den Kameraden aus K\u00f6nigsfeld,gelang es, ein \u00dcbergreifen der Flammen auf das Nachbarhaus und einenSchuppen zu verhindern. Insgesamt waren 50 Feuerwehrleute im Einsatz.Zwei junge Schafe kamen in den Flammen um. Brandursache war vermutlicheine im Stall aufgestellte Rotlichtlampe.<\/p>\n<h3>1985<\/h3>\n<p><b>1985<\/b> berichtet das Protokollbuch von einem erlebnisreichen Ausflug nach Jenesien. Die Burgberger Feuerwehrm\u00e4nner und ihre Frauen wurden von B\u00fcrgermeister Alois Plattner und Feuerwehrkommandanten Josef Gamper herzlich begr\u00fc\u00dft.<br>Bei der Generalversammlung wurde unser langj\u00e4hriger Jugendwart Alfred Hettich vom Kreisjugendwart Bau mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehren ausgezeichnet.<\/p>\n<h3>1986<\/h3>\n<p>Am 14. M\u00e4rz <b>1986<\/b> wurden Erich J\u00e4ger und Emil Maier mit dem Goldenen Ehrenzeichen f\u00fcr 40 j\u00e4hrigen Dienst in der Feuerwehr ausgezeichnet.<\/p>\n<h3>1987<\/h3>\n<p>Mit gro\u00dfer Mehrheit wurde Willi Rapp in der Hauptversammlung vom 17. Januar<b>1987<\/b> wieder als Abteilungskommandant gew\u00e4hlt. Sein Stellvertreter Adolf M\u00fcller stellte sich wegen der Doppelbelastung als Stabf\u00fchrer des Spielmannszuges nicht mehr zur Wahl.<br>Zu seinem Nachfolger wurde Siegfried Maier gew\u00e4hlt.<br>Mit viel Flei\u00df wurde an einem Toilettenanbau beim alten Ger\u00e4tehaus gearbeitet. Das erforderliche Material wurde von der Gemeinde gestellt.<br>Unter Leitung des Gruppenf\u00fchrers Siegfried Maier konnte beim Kreisfeuerwehrtag am 28.August <b>1987<\/b> in Schwenningen das Leistungsabzeichen in Silber erworben werden.<br>Bedingtdurch den Wegzug des Gesamtkommandanten Peter Pfeffinger musste am 23. Oktober <b>1987<\/b> in der Hauptversammlung der Gesamtwehr ein neuer Gesamtkommandant gew\u00e4hlt werden.<br>Heinz Fleig vereinigte 94,2 % der abgegebenen Stimmen auf sich und wurde neuer Kommandant der Gesamtwehr.<\/p>\n<h3>1988<\/h3>\n<p>Nach 13 j\u00e4hriger erfolgreicher T\u00e4tigkeit als Jugendwart \u00fcbergab Alfred Hettich die Jugendfeuerwehr am 05.Februar <b>1988<\/b> in die H\u00e4nde von Klaus Schwarzw\u00e4lder.<br>Er blieb der Jugendfeuerwehr jedoch als stellvertretender Jugendwart erhalten.<br>Lieben Besuch erhielten die Burgberger am 22.August <b>1988<\/b> aus Jenesien. Unsere Freunde aus Jenesien kamen am Abend in unserem Ort an.<br>Am folgenden Vormittag wurden sie als &#8222;Staatsg\u00e4ste&#8220; von B\u00fcrgermeister Ziegler im Rathaussaal in K\u00f6nigsfeld empfangen.<br>Insgesamt verbrachten wir drei sch\u00f6ne Tage mit unseren Freunden aus Jenesien.<br>Das Leistungsabzeichen in Gold konnten zwei Gruppen Der Burgberger Feuerwehr am 06.August <b>1988<\/b> aus Riedb\u00f6hringen mit nach Hause nehmen.<br>Beim Festbankett anl\u00e4sslich des 50 j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums der Nachbarwehr Weiler wurde Adolf M\u00fcller mit dem goldenen Ehrenzeichen und Siegfried Maier mit dem silbernen Ehrenzeichen dekoriert.<\/p>\n<h3>1990<\/h3>\n<p>Infolge starker St\u00fcrme und Regenf\u00e4lle, die den ganzen Schwarzwald heimsuchten, musste die Wehr am 15.Februar <b>1990<\/b> mehrere Keller leer pumpen und Sturmholz beseitigen.<br>Beim Kreisfeuerwehrtag in Wolterdingen konnte eine Wettkampfgruppe aus Burgberg erst mal das Leistungsabzeichen in Bronze nach den neuen Richtlinien erwerben.<br>Bei der Partnerwehr in Jenesien wurden am 07.Oktober <b>1990<\/b> der langj\u00e4hrige Kommandant Josef Gamper und sein Stellvertreter Oswald Schwarzin den Ruhestand verabschiedet.<br>Eine Abordnung der Burgberger Wehr reiste zu dieser Feier nach S\u00fcdtirol.<\/p>\n<h3>1991<\/h3>\n<p>Leider musste \u00fcber Ostern 1991 wieder eine Abordnung nach Jenesien fahren. Es galt, unserem Freund und Kameraden Josef Gamper, die letzte Ehre zu erweisen. Die Freiwillige Feuerwehr Burgberg wird Josef Gamper immer in guter Erinnerung behalten.<br>Das 90-j\u00e4hrige Bestehen der Burgberger Feuerwehr und der 20. Geburtstagdes Spielmannszuges wurde vom 14 &#8211; 17. Juni <b>1991<\/b> mit einem abwechslungsreichen Festprogramm geb\u00fchrend gefeiert.<\/p>\n<h3>1992<\/h3>\n<p>Die Amtszeit von Teilortskommandant Wilhelm Rapp lief im Jahre <b>1992<\/b> aus. Da er sich nach 10-j\u00e4hriger T\u00e4tigkeit nicht mehr zur Wahl stellte, galt es bei der Jahreshauptversammlung am 14. Februar einen neuen Kommandantenzu finden.<br>Gew\u00e4hlt wurde Siegfried Maier, das Amt des Stellvertreters wurde von der Versammlung an Alfred Hettich \u00fcbertragen.<br>Die Partnerschaft mit den Floriansj\u00fcngern jenseits der Alpen (Jenesien) hatte nun schon seit 10 Jahren Bestand. Aus diesem Anlass fand ein Zusammentreffen beider Wehren vom 1. &#8211; 4. Mai in S\u00fcdtirol statt.<\/p>\n<h3>1993<\/h3>\n<p><b>1993<\/b> war das Jahr der Jugendfeuerwehr. 25 Jahre zuvor wurde sie auf Initiative des damaligen Kommandanten Emil Maier ins Leben gerufen. Grund genug, das Kreisjugendzeltlager nach Burgberg zu holen.<br>Geographisch ist diese Feststellung allerdings nicht ganz korrekt, denn als Austragungsort hatte man sich f\u00fcr das Sportgel\u00e4nde des FC Weiler entschieden.<\/p>\n<h3>1994<\/h3>\n<p>Vom 30. September bis zum 3. Oktober <b>1994<\/b> wurde das Kreiserntedankfest zum ersten mal von der Landjugend Weiler organisiert und durchgef\u00fchrt.<br>Dabei wurde sie am Sonntag von Angeh\u00f6rigen der Burgberger Wehr beim Festabzeichenverkauf unterst\u00fctzt.<\/p>\n<h3>1995<\/h3>\n<p>Das 90. Jubelfest der Partnerwehr in Jenesien vom 4. &#8211; 7. August <b>1995<\/b> verbanden die Kameraden aus Burgberg mit einem 4 t\u00e4gigen Ausflug.<br>Im selben Jahr wurde der langersehnte Radweg zwischen Burgberg und K\u00f6nigsfeld fertiggestellt, so dass einer Einweihung unter Beteiligung aller \u00f6rtlichen Vereine nichts mehr im Wege stand.<\/p>\n<h3>1996<\/h3>\n<p>Nach dem Motto &#8222;klein aber fein&#8220; feierte der Spielmannszug am 19. Oktober<b>1996<\/b> seinen 25. Geburtstag in der Turnhalle des Schulhauses.<br>In der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober wurden die Wehrm\u00e4nner durch die Sirene aus dem Schlaf gerissen. Ein Auto das sich entz\u00fcndete, setzte die Garage in Brand.<br>Da die Garage durch eine \u00dcberdachung mit dem Wohngeb\u00e4ude verbunden war, konnte sich das Feuer rasch auf den Dachstuhl ausbreiten.<br>Um an die Brandherde heranzukommen, mussten Ziegel eingeschlagen werden. Gegen 8.00 Uhr Morgens konnten die L\u00f6schtrupps dann aus dem Tannenweg abr\u00fccken.<\/p>\n<h3>1997<\/h3>\n<p>Bei der Jahreshauptversammlung am 11. Januar <b>1997<\/b> wurde sowohl Teilortskommandant Siegfried Maier als auch sein Stellvertreter Alfred Hettich in dem jeweiligen Amt von den Wahlberechtigten best\u00e4tigt.<br>Der untere Bereich der Burgstra\u00dfe wurde im Jahre 1997 komplett neu gestaltet. Ein sch\u00f6ner Brunnen wurde installiert, der sozusagen den Ortskern charakterisiert.<br>Alle Vereine von Burgberg nahmen dies zum Anlass, am 15. Juni ein richtiges Stra\u00dfenfest zu veranstalten, das bei der Bev\u00f6lkerung gro\u00dfartig ankam.<br>Am 12. Juli wurde die Freiwillige Feuerwehr Weiler u.a. auch von den Kameraden aus Burgberg bei der Brandbek\u00e4mpfung unterst\u00fctzt, als in der Reutenbachstra\u00dfe ein Wohnhaus brannte.<\/p>\n<h3>1998<\/h3>\n<p>Das Jahr <b>1998<\/b> stand im Zeichen des Landesfeuerwehrtages in Freiburg, bei dem der Spielmannszug zusammen mit der aktiven Mannschaft und der Altersmannschaft am 19. Juli mitwirkte.<\/p>\n<h3>1999<\/h3>\n<p>V\u00f6llig \u00fcberraschend verstarb am 13. Februar <b>1999<\/b> der Ehrenkommandant Emil Maier.<br>Er war der Mann, der Burgbergs Feuerwehrgeschichte in m\u00fchevoller Detailarbeit zu einer Chronik zusammenfasste. Sein Lebenswerk wurde in Festschriften und auch in B\u00fcchern \u00fcber Burgberg ver\u00f6ffentlicht.<br>Am 17. Februar begleiteten ihn seine Feuerwehrkameraden zu seiner letzten Ruhest\u00e4tte.<br>Eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen an die Wehrm\u00e4nner im zu Ende gehenden Jahrhundert war wohl der Orkan &#8222;LOTHAR&#8220;, der am 26. Dezember \u00fcber unser Land hinwegfegte und ein Bild der Verw\u00fcstung hinterlie\u00df.<br>Zun\u00e4chst mussten die Kreisstra\u00dfen nach Weiler und K\u00f6nigsfeld von umgest\u00fcrzten B\u00e4umen befreit werden. In Zusammenarbeit mit den anderen Teilortswehren ist es gelungen, auch die Stra\u00dfen nach M\u00f6nchweiler und Peterzell wieder befahrbar zu machen.<\/p>\n<h3>2000<\/h3>\n<p>Das Jahr <b>2000<\/b> war gepr\u00e4gt von der Diskussion \u00fcber das Thema &#8222;Feuerwehrkonzeption und Ersatzbeschaffung 2000 &#8211; 2005&#8220;.<br>Da einerseits die Teilorte Burgberg und Erdmannsweiler im Besitz gleichaltriger (30 Jahre) L\u00f6schfahrzeuge sind, denen der T\u00dcV in absehbarer Zeit seine Zustimmung verweigern wird, andererseits die finanziellen Mittel der Gemeinde und die Zusch\u00fcssestark begrenzt sind, musste ein tragbarer Konsens gefunden werden, um den Brandschutz auch in Zukunft zu sichern.<br>Seitens der Gemeinde wurden zwei Vorschl\u00e4ge eingebracht. Variante A: Beschaffung eines gemeinsamen LF8\/6 und der Bau eines gemeinsamen Ger\u00e4tehauses im Gemarkungsgrenzbereich der beiden Teilorte.<br>Variante B: jeder Teilort erh\u00e4lt ein eigenes, kleineres L\u00f6schfahrzeug, ein neues Ger\u00e4tehaus ist in diesem Vorschlag nicht vorgesehen.<br>Nachdem auf Einladung von B\u00fcrgermeister Fritz Link in mehreren Zusammenk\u00fcnften die Meinungen ausgetauscht wurden, hat sich die Mehrheit der betroffenen Feuerwehrleute in einer entg\u00fcltigen Abstimmung f\u00fcr die Variante B entschieden.<\/p>\n<h3>2001<\/h3>\n<p>In den vergangenen 10 Jahren konnten zahlreiche Feuerwehren in der n\u00e4heren Umgebung auf eine runde Jubil\u00e4umszahl zur\u00fcckblicken, deren Festlichkeiten von den Burgberger Wehrm\u00e4nnern als Gratulanten besucht wurden.<br>Im Jubil\u00e4umsjahr <b>2001<\/b> z\u00e4hlt die Freiwillige Feuerwehr Burgberg:<br>26 Feuerwehrm\u00e4nner der aktiven Mannschaft<br>11 Feuerwehrm\u00e4nner der Altersmannschaft<br>23 Spielleute im Spielmannszug<br>14 Jugendfeuerwehrmitglieder<br>Anfang <b>2001<\/b> begann die hei\u00dfe Phase der Vorbereitungen zum gro\u00dfen Jubil\u00e4umsfest.<br>Ein Problem besch\u00e4ftigte die Organisatoren allerdings von Anfang an.<br>Es gibt im zentralen Ortsbereich kein geeignetes Festgel\u00e4nde, um ein Zelt mit dem erforderlichen Fassungsverm\u00f6gen aufstellen zu k\u00f6nnen.<br>Aus dieser Notsituation heraus wurde die Idee geboren, die Veranstaltung im Stil eines Stra\u00dfenfestes durchzuf\u00fchren.<br>Dies ist f\u00fcr ein Feuerwehrjubil\u00e4um sicher ungew\u00f6hnlich, doch die Veranstalter haben damit Mut bewiesen und gezeigt, dass sie prinzipiell bereit sind, neue Wege zu gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was die Protokollb\u00fccher und die \u00e4lteren Leute von der Burgberger Feuerwehr erz\u00e4hlen Erlebt, gelesen, geh\u00f6rt und aufgeschrieben von Oberbrandmeister E. 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